Mal was Gutes zu einem meiner Lieblingsthemen: Freiheit vs. Bevormundung bzw. Verbieteritis

Gefunden auf NovoArgumente:  „Nudging: „Fuck you, I won’t do what you tell me“.

Wenn die noch mehr solche Artikel haben, dann haben sie sich schnell einen Platz unter meinen Liebling-Bookmarks verdient.

Der Artikel ist gespickt mit Zitaten, über die es sich lohnt, einmal nachzudenken:

„Viele Verbote und Vorschriften sind zwar nicht zielführend, dienen der Politik aber immerhin als Arbeitsnachweis“

„Die Ideologie des Ameisenstaats ist auf dem Vormarsch. “

“ Der wesentliche Grund für die Regulierungswut ist aber ein verändertes Menschenbild. Die Politik traut uns Bürgern nicht viel zu, jedenfalls nichts Gutes. Beflügelt von Verhaltensökonomen wie Daniel Kahneman ist ein neues Leitbild entstanden: Homo demenz, der Trottelbürger. Die Politik hält es für ihre Aufgabe, diesem betreuungsbedürftigen Mängelwesen mit Krücken, Stützen, Leitplanken und Wegweisern zur Seite zu springen. Sie verwandelt unseren Alltag in eine Mischung aus Kindergarten und Pflegestation.“

Meine Meinung dazu:

Das ist der Grund, warum ich in Diskussionen so schlecht den Satz hören kann „….es kann doch nicht angehen, daß…..“ – denn als nächstes riecht es nach Verbot und mehr Bevormundung.

Doch, es sollte viel mehr angehen dürfen, als sich ein einelner Menschen vorstellen kann – denn jeder Mensch ist halt anders. Scheint aber nach wie vor ein starkes Wesenselement des Deutschen zu sein, daß er die eigene Komfortzone durch einen sauber aufgestellten Jägerzaun aus Verboten eingefriedet wissen will.

 

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